Deutscher Gewerkschaftsbund

Zukunft heißt erinnern

Digitaler Stadtrundgang zur Geschichte Hannovers 1933-45

Der digitale Stadtrundgang https://zukunft-heisst-erinnern.de/ ist online.

Die Internetseite zeigt auf interaktiven Stadtplänen 50 Orte der Verfolgung während der NS-Diktatur im Zentrum Hannovers – zwischen Aegi und Universität, Raschplatz und Calenberger Neustadt. Die Online-Redaktion arbeitet ehrenamtlich, die Programmierung wird durch Spenden finanziert.

Vier thematische Rundgänge starten und enden jeweils am ZeitZentrum Zivilcourage gegenüber dem Neuen Rathaus. Sie erinnern an die rassistische Verfolgung von Juden und Sinti, führen zu Versammlungsplätzen und Gebäuden der bedeutenden Arbeiterbewegung Hannovers, zeigen Ämter und Museen als Profiteure von finanzieller Ausplünderung und Raubkunst. Denn was in Gestapo-Gefängnissen oder Bergen-Belsen endete, begann mitten in der deutschen Gesellschaft und vor aller Augen – auch in Hannover.

· Jüdisches Leben in Hannover

· Verfolgung der Sinti

· Arbeiterbewegung und Widerstand

· Finanzraub – Kunstraub

Der Rundgang Arbeiterbewegung und Widerstand führt zu Stolpersteinen für verfolgte KPD-Mitglieder und Gewerkschafter, zu einem Versammlungsort der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschland SAP unter der Leitung Otto Brenners, zum Versammlungsplatz Klagesmarkt und dem alten Gewerkschaftshaus an der Goseriede, dem Kurt-Schumacher-Haus der SPD in der Odeonstraße und zum ehemaligen Gerichtsgefängnis am Raschplatz, in dem viele Mitglieder des Arbeiterwiderstands inhaftiert waren.


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