Deutscher Gewerkschaftsbund

09.05.2019
Demonstration am 18.05.2019 ab 11 Uhr in Hildesheim

Hildesheim - Herz statt Hetze

18. MAI 2019 • 11 UHR
MARTIN LUTHER STRASSE / PEINERSTRASSE HILDESHEIM

Aufruf des Bündnisses gegen Rechts Hildesheim zur Demonstration am 18.Mai 2019 
HERZ STATT HETZE - Hildesheim für ein antifaschistisches Europa des Friedens und der Solidarität

Bürger*innen der Europäischen Union können EU-weit seit Jahrzehnten weitgehend in
Frieden leben. Unionsbürger*innen haben das Recht ihren Aufenthaltsort und Arbeitsplatz
innerhalb der EU frei zu wählen.

Leider gelten diese Privilegien nicht für Menschen auf der Flucht, die meistens nicht arbeiten
dürfen sowie einer Wohnsitzauflage unterliegen. An den Außengrenzen Europas findet
zudem eine menschenverachtende Abschottungspolitik statt.

Zugleich erleben immer mehr Menschen, dass in der EU die Interessen der Konzerne und
Märkte Vorrang haben vor sozialen und ökologischen Belangen.
In immer mehr europäischen Ländern erstarken rechte Parteien. In Deutschland spaltet
vor allem die sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) durch Rassismus, Großmacht-
Nationalismus und faschistische Politik die gesellschaftliche Solidarität. Diesen
Trend versucht auch die Partei „die Rechte“ für sich zu nutzen und möchte am 18.05.2019
einen Aufmarsch in Hildesheim durchführen. Daher wollen wir entschieden gegen alle
menschenverachtenden Positionen einstehen!

Deswegen gilt für uns mehr denn je:
Nur eine gemeinsame und solidarische Politik für alle in Europa lebenden Menschen und
darüber hinaus bringt uns weiter.

Anlässlich der Europawahl fordern wir:
• Vorrang der Interessen der Menschen vor denen der Konzerne
• Europaweite Standards für Arbeitsbedingungen statt Dumping-Wettbewerb
• Einführung eines lebenswerten europäischen Mindestlohns
• Gleiche Chancen für alle Geschlechter, insbesondere auch nichtbinärer und intersex*Personen
• Europa als Vorbild für eine faire Globalisierung und einen fairen Welthandel
• Keine Bekämpfung von Menschen auf der Flucht und deren Retter*innen, stattdessen Bekämpfung von Fluchtursachen
• Aufnahme von aus Seenot geretteten Menschen entsprechend der Resolutionen im Stadtrat und Kreistag Hildesheim
• Stärkung der Zivilen Konfliktlösungsmöglichkeiten und keine Ausgaben aus dem EU–Haushalt für militärische Mittel oder Forschungen in dem Bereich
• Versöhnungsarbeit mit allen benachbarten Ländern und keine Konfrontation

 

 


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