Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 53/2022 - 25.11.2022

DGB-SV Hannover: Bundesregierung muss endlich internationales Abkommen gegen Belästigung und Gewalt in der Arbeitswelt ratifizieren

PRESSEMITTEILUNG

DGB-Stadtverband Hannover
 
 
DGB: Bundesregierung muss endlich internationales Abkommen gegen Belästigung und Gewalt in der Arbeitswelt ratifizieren
 

24.11.2022

Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, machen wir jährlich darauf aufmerksam, dass insbesondere Frauen weltweit in ihrem alltäglichen Leben Gewalt erfahren – auch am Arbeitsplatz, auch in Deutschland. Der DGB fordert deshalb die Bundesregierung auf, die von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) vorgelegte Konvention gegen sexuelle Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz in na-tionales Recht umzusetzen.

„Die Bundesregierung muss ihrem eigenen Anspruch gerecht werden und die ILO-Konven-tion 190 – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – endlich ratifizieren“, sagen Margarete Wille und Nicola Lopopolo, Vorsitzende des DGB-Hannover.

Die ILO-Konvention 190 ist ein historischer Meilenstein: Sie bietet die erste internationale Definition von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt und schließt geschlechtsspezifi-sche Vorfälle explizit ein.

Ratifizierung und Umsetzung des ILO-Abkommens in den Mitgliedsstaaten sind ein wichti-ger Schritt, um einen klaren Rechtsrahmen gegen Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz zu schaffen. 20 Länder haben das Abkommen bereits ratifiziert, u.a. Italien, Griechenland und Spanien.

 


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Torsten Hannig

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