Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 29/2022 - 02.09.2022

Antikriegstag in Hildesheim

PRESSEMITTEILUNG

DGB-Kreisverband Hildesheim


Antikriegstag Hildesheim

Am 1. September fand der Antikriegstag in Hildesheim statt. Vor der Martin-Luther-Kirchgemeinde in der Hildesheimer Nordstadt versammelten sich rund 30 Menschen und setzten in diesen schwierigen Zeiten ein Zeichen für den Frieden. Für die Kirchgemeinde sprach Pastor Lutz Krügener und legte die Friedenspositionen der Kirche dar. Franziska Stange sprach für den Deutschen Gewerkschaftsbund. „Wir lehnen den Rüstungswettlauf in der Welt ab. Daher stellen wir als DGB uns gegen das 2% Ziel der Nato und gegen die 100 Milliarden Sondervermögen für die Bundeswehr.“, sagte Franzika Stange bei ihrer Rede.


Anschließend ging die Kundgebung auf den nahegelegenen Nordfriedhof und legte Rosen auf den Gräbern der dort begrabenen Zwangsarbeiter*innen nieder. Ein bewegender Augenblick, gedenkt der Antikriegstag doch mit dem 1. September dem Angriff der Wehrmacht auf Polen.


Der Antikriegstag in Deutschland wird seit 1957 vom DGB am 1. September begangen. Das Datum erinnert an den Beginn des 2. Weltkriegs. Das Motto des Antikriegstag ist seitdem „Nie wieder Krieg“. In Hildesheim werden an dem Tag traditionell Rosen an den Grä-bern der auf dem Nordfriedhof begrabenen Zwangsarbeiter*innen niedergelegt.


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