Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 22/2021 - 24.06.2021

DGB-Diepholz wählt neuen Vorstand

DGB-Kreisverband Diepholz

Pressemitteilung Nr. 22 vom 24.06.2021

 

DGB-Diepholz wählt neuen Vorstand

 

Der DGB-Kreisverband Diepholz hat seinen Vorsitz für die kommenden vier Jahre bereits gewählt. Einstimmig und in geheimer Wahl votierten die von den DGB Gewerkschaften benannten Kreisvorstandsmitglieder*innen für Matthias Müller (IG Metall), der schon in der vorherigen Amtszeit den Vorsitz innehatte. Ihm zur Seite steht nun als neue stellvertretende Vorsitzende Anja Daumann (ver.di).

Herbert Strosetzky (IG Metall) stand nicht mehr für eine weitere Amtszeit als stellvertretener Vorsitzender bereit. Für das Ehrenamt wurde Herbert Strosetzky mit großem Beifall gedankt. Kollege Strosetzky wird sich aber nicht von der DGB-Arbeit als solches verabschieden und kündigte seine weitere aktive Teilnahme an der politischen Arbeit an.

Alle vier Jahre stehen Organisationswahlen im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) an. Zunächst werden die Kreis- und Stadtverbände und anschließend die Bezirksebene gewählt, bevor im Mai 2022 auf dem Bundeskongress die Wahlen mit dem Bundesvorstand abgeschlossen werden.

„Der DGB gibt den Arbeitnehmer*innen eine Stimme, damit keine Industrieplätze ohne Ersatz wegfallen und Beschäftigung gesichert wird. Denn nur so kann eine sozial-ökologische Transformation gewährleistet werden. Es geht dabei um Weiterqualifizierung der Beschäftigten, um auf lokaler Ebene Arbeits- und Industriepolitik im Einklang mit Klimaschutz voranzubringen“, so der DGB-Kreisvorsitzende Matthias Müller.

Wir befinden uns bundesweit in entscheidenden Wandlungsprozessen, die sich im Kreis Diepholz auch abbilden. Entscheidende Zukunftsfragen sind zu beantworten, wie und wo die Menschen arbeiten werden, wie sie zu ihrer Arbeit kommen und was sie für das Wohnen ausgeben müssen. Dafür müssen wir gemeinsame Antworten finden, so Anja Daumann, stellvertretende Kreisvorsitzende Diepholz.

Der Kreisverband hat sich vorgenommen klare Akzente für die Kommunal- und Bundestagswahl zu setzen. So ist ein Gespräch mit den Fraktionen im Kreistag zur Kommunalwahl geführt, um über die soziale Dimension der epidemischen Lage der Corona-Pandemie und über die zukünftigen Herausforderungen der Transformation wie über den Erhalt von Arbeitsplätzen und Beschäftigungsförderung vor Ort zu sprechen. Darüber hinaus plant der DGB in einem breiteren gesellschaftlichen Bündnis am 3. September eine Veranstaltung zur Bundestagswahl mit den Kandidat*innen der CDU, SPD, FDP und GRÜNEN.


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