Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 8 - 30.07.2014

DGB Region begrüßt Ende der Bürgerarbeit

„Leistungskürzungen und prekäre Beschäftigung führen zu sozialen und psychischen Problemen bei den Beschäftigten und schaffen keine neuen Arbeitsplätze. Im Gegenteil: reguläre Arbeitsplätze werden durch prekäre ersetzt und üben so einen fatalen Druck auf den ganzen Arbeitsmarkt aus.“ Schon bei der Einführung der Bürgerarbeit kritisierte der DGB diese absehbaren Folgen, die nun durch verschiedene Studien bestätigt worden seien.

http://www.dgb.de/themen/++co++0734112e-1c52-11e3-a177-00188b4dc422

http://www.dgb.de/themen/++co++ba428d76-837d-11e3-af64-52540023ef1a )

Der DGB begrüße daher, dass die neue Bundesregierung dies jetzt wenigstens teilweise eingestehe und das jahrelangen „Stop and Go“ bei den Eingliederungshilfen beende und die Mittel hierfür wieder um 1,4 Mrd € aufstocke. Nachhaltig wirksame Alternativen ließen aber noch auf sich warten. So fordere der DGB bereits seit den 90er Jahren einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor mit sozialversicherungspflichtigen und tarifgebundenen Arbeitsplätzen, der den Langzeitarbeitslosen wenigsten für mehrere Jahre eine Perspektive biete. Viele Modellprojekte mit positiven und finanzierbaren Ergebnissen lägen dazu vor, welche aber alle wieder eingestampft worden seien. DGB-Sprecher Holz hofft, dass es nun zu einem Neustart eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors kommt.


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