Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 34/2020 - 01.09.2020

Antikriegstag am 01.09.2020

Gedenkveranstaltung am Mahnmal Obernheide, ehemaliges KZ Außenlager Stuhr im Kreis Diepholz

Sperrfrist 01.09.2020, 17:00 Uhr

Nie wieder Krieg! in die Zukunft investieren statt Aufrüsten

Der heutige Antikriegstag 2020 ist ein besonderer Tag der Mahnung und des Erinnerns. Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Europas und der Welt vom Faschismus jähren sich zum 75. Mal. Auf der Gedenkveranstaltung in Stuhr sprachen dazu Matthias Müller, DGB-Kreisvorsitzender Diepholz, Stephan Korte, Bürgermeister Stuhr und Ralf Beduhn vom „Bündnis wir sind mehr“.

„Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus lautet unumstößlich die Lehre, die wir als Deutscher Gewerkschaftsbund aus der Geschichte gezogen haben und für die wir uns heute wieder mit all unserer Kraft stark machen“, so der Diepholzer DGB-Kreisvorsitzende Matthias Müller.

Der DGB fordert von der Bundesregierung, sich endgültig von der Zwei-Prozent-Vorgabe der NATO zu lösen und die für die Rüstungsausgaben vorgesehenen Mittel in ein sozialgerechtes Deutschland und Europa mit nachhaltigen Zukunftsperspektiven zu investieren.

Bürgermeister Stephan Korte fand eindringliche Worte, um die unverändert hohe Bedeutung des Gedenkens an den Zweiten Weltkrieg und den millionenfachen Mord in deutschen Konzentrationslagern zu verdeutlichen.

Ralf Beduhn, der Hauptredner der Gedenkveranstaltung sagte: „Es ist höchste Zeit, das Ruder herumzureißen! Die Pandemie, der Klimawandel, die Digitalisierung – all diese gewaltigen Herausforderungen bedrohen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und vergrößern die soziale Ungleichheit. Wir müssen gegensteuern! Dafür bedarf es neben politischer Anstrengungen auch den Einsatz von finanziellen Ressourcen für Investitionen in eine gerechte und soziale Gesellschaft

Zum Abschluss wurde ein Blumenschmuck beim Mahnmal abgelegt und den Zwangsarbeiter*innen/Opfern des Nationalsozialismus gedacht.

Die Gedenkveranstaltung fand unter den Corona-bedingten Infektionsschutz statt. Der Mindestabstand von 1,5 Meter wurde eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen.


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