Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 7 - 20.06.2014

Wohnungsarmut in Hannover

Die Mietpreise für Wohnungen in Hannover sind in den vergangenen Jahren kräftig angestiegen. Für viele Menschen in unserer Stadt wird es immer schwieriger, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Gerade für einkommensschwache Familien, für Seniorinnen und Senioren, für Alleinerziehende, Flüchtlinge oder Studierende werden die jetzt schon bestehenden Probleme in den kommenden Jahren wohlmöglich noch zunehmen. Wohnraum ist knapp in Hannover.

Ein breites Bündnis bestehend aus der Gruppe Transition Town, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Diakonie, hannöverscher Aidshilfe, Pestel Institut, ethno-medizinischem Zentrum u. a. wird sich am Mittwoch, dem 25.Juni 2014 in der Marktkirche Hannover mit dem Thema auseinandersetzen. Die Auswirkungen von Wohnungsarmut auf die Entwicklung unserer Stadt und seine Bewohner soll im Rahmen einer Fachtagung mit anschließendem öffentlichem Forum intensiv von

lokalen Experten, Vertretern aus Verbänden, Institutionen und Politik erörtert werden.

„Freie Wohnungen in Hannover zu finden, ist schwierig, die Mieten steigen und neue Wohnungen sind teuer.“ sagt Reiner Eifler, DGB Regionsgeschäftsführer in Hannover.“ Gerade unter dem Druck der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft und einer zu erwartenden zunehmenden Altersarmt ist es notwendig,

eine ordentliche Bestandsanalyse vorzunehmen, um rechtzeitig genügend bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum auf den Weg bringen zu können. Die Veranstaltung in der Marktkirche ist ein guter Auftakt für einen qualitativen Informationsaustausch.“

  • 13.30 Uhr Pressekonferenz, Bödekersaal Marktkirche
  • 14.00 – 17.30 Uhr Fachtagung Wohnungsarmut, Bödekersaal Marktkirche
  • 18.00 – 19.30 Uhr Öffentliches Forum Wohnungsarmut, Marktkirche Hannover

Veranstalter: Transition Town Hannover

Kooperationspartner: Marktkirche Hannover, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Diakonisches Werk Stadtverband Hannover, Ethno-Medizinisches Zentrum e.V., Hannoversche Aidshilfe e.V., Sucht-Psychiatrische Ambulanz (supa) GmbH, Pestel-Institut


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Torsten Hannig

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