06.05.2013 -
75 Jahre nach der Zerstörung der hannoverschen Synagoge im November 1938 zeigt eine Ausstellung im Gewerkschaftshaus Otto - Brenner - Straße in Hannover vom 06.05. bis 21.06. Bilder, Dokumente und Texte zur jüdischen Lokalgeschichte.
Bereits im 13. Jahrhundert lebten Juden in Hannover, aber erst 1704 wurde ihnen der Bau eines Bethauses gestattet, der Synagoge "auf dem Berge". 1827 wurde an gleicher Stelle ein Neubau errichtet. 1870 wurde die große Neue Synagoge eingeweiht. Die Geschichte dieser Synagogen ist auf vielfältige Weise mit Geschichte und Schicksal der Juden verknüpft. Die Ausstellung des Historikers Dr. Peter Schulze dokumentiert die historischen Synagogen und ebenso die Synagogen von 1963 und 2009.
02.05.2013 -
Rund 30 000 Menschen beteiligten sich an Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen zum 1. Mai in der DGB Region. Auf der Hauptkundgebung in Hannover griff die stellvertretende Ver.di - Bundesvorsitzende Andrea Kocsis vor 8000 Teilnehmern die schwarz - gelbe Bundesregierung an, die mit ihrer Politik nur die Vermögen derjenigen rettet, die die Krise in Europa verursacht hätten, anstatt die Interessen der Menschen über die der Märkte zu stellen.
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18.04.2013 -
In diesem Jahr wird an 17 Orten der Region der Tag der Arbeit gefeiert. Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Aktionen und Kultur macht der DGB und seine Gewerkschaften mobil für Gute Arbeit, sichere Rente und ein soziales Europa. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
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23.03.2013 -
Zur Eröffnung der Verstaltungsreihe 'Ohne Demokratie ist Diktatur' und der Ausstellung am 19.03. im hannoverschen Rathaus sprach Dr. Stefan Heinz von der FU Berlin am 19.03. zum Bildungs- und Erinnerungsauftrag der Gewerkschaften.
"Die Gewerkschaften sollten noch viel häufiger die Chance ergreifen, sich gerade jetzt mit ihrer Vergangenheit - souverän mit ihren Stärken, ihren Schwächen und den verantwortlichen Gründen - zu beschäftigen. Auf diese Weise helfen sie den Mitgliedern sich angesichts antigewerkschaftlicher Kampagnen sowie teils einseitiger Geschichtsdebatten zu orientieren. Es gilt auch, den historisch erkämpften Wert der Möglichkeit einer gewerkschaftlichen Organisierung offensiver zu vermitteln."
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20.03.2013 -
Samstag, 16.03. um 16:00 Uhr. 300 Jugendliche ziehen durch die Innenstadt von Hannover. Nicht die übliche Demo. Kleingruppen bespannen Fahrräder mit grellen Sattelschonern, hängen Anhänger an Türklinken, gehen in Kneipen und verteilen Bierdeckel und sprühen ihre Forderungen mit Kreide auf die Straße. Machen Ansagen an die Politik: Redet nicht nur, hört uns endlich zu! Wir wollen mitbestimmen, eine bessere Ausbildung, sichere Beschäftigung und ein soziales Europa. Und, vor allem fühlen sie sich verbunden mit den Jugendlichen in Südeuropa, zeigen ihre Solidarität. Denn es geht nur gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit, für gute Ausbildung und eine lebenswerte Zukunft in Europa.
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15.03.2013 -
Schon heute gibt es in Europa zwei Millionen Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Versorgung haben. Der Zugang zu Wasser darf aber nicht privaten Profitinteressen unterliegen, den Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handeslsware. Die Versorgung mit Wasser ist ein Menschenrecht. Das könnte sich aber ändern, wenn sich die EU-Kommission mit ihrem Richtlinienpaket zu Vergaberecht und Dienstleistungskonzessionen durchsetzt und damit öffentliche Aufgaben („Daseinsvorsorge“) dem Wettbewerb aussetzt, also auch an gewinnorientierte Unternehmen vergibt. Das Regelwerk ist derzeit in den Beratungen und soll noch in diesem Jahr vom Europäischen Parlament beschlossen werden. Dies wollen die europäischen Gewerkschaften verhindern. Deshalb jetzt online das Bürgerbegehren unterschreiben!
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15.05.2013 -
Die auf europäischer Ebene betriebene Kürzungs- und Austeritätspolitik negative Folgen auch für Niedersachsen. Der DGB wirbt daher für eine expansive Lohn-, Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie eine Stärkung der Staatseinnahmen. Prof. Dr. Heiner Flassbeck unterstützt diese Forderung: „Ein Kurswechsel ist dringend nötig.“
08.05.2013 -
Die niedersächsischen Vorsitzenden der DGB-Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst Dietmar Schilff (GdP), Detlef Ahting (ver.di) und Eberhard Brandt (GEW) sowie der DGB-Landesvorsitzender Hartmut Tölle trafen sich zu einem ersten Spitzengespräch mit Ministerpräsident Stephan Weil. Themen des Gesprächs waren die Übernahme des Tarifabschlusses im Öffentlichen Dienst auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Novellierung des Niedersächsischen Personalvertretungsgesetzes.
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19.06.2013 -
Gemeinsame Veranstaltung von DGB, Friedrich-Ebert-Stiftung, Tax Justice Network und Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung – WEED, mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Politik. Thema: Die Zukunft der Besteuerung internationaler Konzerne im Sinne einer gerechteren Steuerpolitik.
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17.05.2013 -
Bundesbankchef Weidmann stimmte als einziges Ratsmitglied gegen die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank Anfang Mai. Statt sinnvolle Maßnahmen gegen die drohende Rezession mitzutragen, verlangt Weidmann rigoroses Sparen in der Eurozone. Damit gefährdet er das Kernziel der EZB: die Preisstabilität. Der klartext.
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25.06.2013 -
Seit Mitte der 1990er Jahre erlebt das deutsche System des Flächentarifvertrags einen umfangreichen Erosionsprozess, der in einem anhaltenden Rückgang der Tarifbindung zum Ausdruck kommt. Die Restabilisierung des Tarifsystems ist also mehr als dringlich.
Das WSI in der Hans-Böckler-Stiftung und der DGB diskutieren mit VertreterInnen der Parteien und Gewerkschaften über eine Reformierung des Tarifsystems. Dabei soll die Bedeutung der Allgemeinverbindlicherklärung in Deutschland und anderen europäischen Ländern und die Probleme der aktuellen (Rechts-) Lage in Deutschland aufgezeigt werden.
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17.05.2013 -
Zur Lesung des Deutschen Bundestages über den Antrag der SPD-Bundestagsfraktion „Moderne Mitbestimmung für das 21. Jahrhundert“ erklärte Dietmar Hexel, DGB-Vorstandmitglied, am Freitag in Berlin: Deutschland braucht weiterhin „eine mit Leben erfüllte Interessenvertretung der Arbeitnehmer. Eine lebendige betriebliche Demokratie verlangt aus gewerkschaftlicher Sicht, die Mitbestimmungsgesetze regelmäßig an aktuelle Herausforderungen und neue Entwicklungen anzupassen."
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